Fryette Deliverance D60

Back 2 the Roots:

Ich wollte wieder einen puristischen Vollröhrenamp, da ich ja Amps mit zu vielen Reglern, Knöpfen, oder Midispielereien immer noch nicht so mag. Dazu mußte auch dieser Amp absolut qualitativ hochwertig(st) sein und sollte einmal mehr so klingen das es mich aus den Socken haut... öhm, das hatten wir doch schon mal bei dem Earforce ?!

Ja, stimmt, aber nach dem ich den Earforce leider verkauft und ne Weile mit Mesa Rectifier und Diezel Einstein gespielt habe, wollte ich eben wieder so einen "einfachen" Amp haben und er sollte auch unbedingt wieder mit KT88 Röhren ausgestattet sein. Natürlich musste der Amp auch wieder nen fetten Mordssound haben, aber er sollte dieses mal obendrein auch noch ultraflexiebel sein... Klar das die Suche nach einen solchen Wunder-Amp nicht leicht bis beinahe unmöglich werden würde, aber ich habe ihn tatsächlich gefunden, den Fryette Deliverance D60 (Fryette ehemals VHT!).

Fryette/VHT Deliverance 60

Sound:
Von Jazz bis ultrabrutalem Deathmetal bekommt man aus dem Amp alles heraus, es macht tierisch Spass mit den Settings zu spielen und neue Klangwelten zu erschließen. Allein mit dem GainI Regler kann man stufenlos schon von zuckersüß bis dunkelschwarz regeln und mit dem kräftig zupackendem EQ, sowie Presence und Depth in der Endstufe, hat man den Sound regelrecht in der Hand und es scheint fast so das es keinen Sound gibt den man nicht mit diesem Amp ralisieren könnte. Dazu kommt das der Amp sehr trocken und ehrlich klingt, so etwas wie Kompression sucht man hier nämlich vergebens. Nachteil: wer nicht wirklich extrem sauber spielt wird mit diesem Amp sicher keinen Spass haben, denn der Deliverance verzeiht keine Spielfehler und färbt unsauberes Spiel auch nicht durch massig Kompression schön wie diverse Mainstreamamps von Mesa und Engl Amps.

Aber was noch viel geiler ist, ist die Dynamik die der Amp an den Tag legt, das grenzt an ein Wunder... Man kann ohne Probleme von der heftigsten Extremmetal - Zerre, mit dem Volumepoti der Gitarre, auf einen schönen Crunchsound und sogar auf einen glasklaren Cleansound herunterreglen. Eine Fähigkeit die ihres Gleichen sucht und ganz nebenbei so etwas wie extra Clean, Crunch oder Rythm-Kanäle überflüssig macht.

Ich selbst habe ein sehr tiefmittiges, growliges Setting gewählt und könnte man Ampsounds mit Sängern vergleichen, würde ich ihn mit Chris Barnes (ehemals Cannibal Corpse, heute Six Feed Under) vergleichen, der Zerrsound ist also viel mehr ROAR als Säge.

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